Flavio Zanuttini - trumpet
Felix Carlos Fritsche / Julius Gabriel – tenorsax
Florian Walter - baritonesax, contrabassclarinet
Simon Camatta – drums

Das deutsch/italienische Quartett Camatta Monk ist eine kleine Brassband die Kompositionen Thelonious Monks auf ihre eigene Weise spielt. Swing, Bebop und Blues treffen auf Free Jazz und Freie Improvisation. Die vier Musiker sind Teil der lebendigen Improvisationsszene des Ruhrgebiets sowie der Improvvisatore Involontano. Auf zu neuen Ufern mit der Tradition im Rucksack. Misterioso!

LIVE:


Past Shows:
07.sep 2012 Dortmund, domicil Projazz Festival
04.okt 2012 Essen. Lichtburg JOE Jazz Session
05.okt 2012 Dortmund, Plateau
10.okt 2012 Köln, Hannheiser
22.märz 2013 Essen, Maschinenhaus
23.märz 2013 Essen, Taberna Mexicana
13.mai 2013 Duisburg, Die Säule
15.april 2014 Bielefeld, Bunker Ulmenwall
16.april 2014 Mals (IT), Stroossnkuch
30.okt 2014 Essen, Lichtburg JOE Jazz Session
31.okt 2014 Dinslaken, Ledigenheim
11.jan 2015 Münster, Int.Jazzfestival
17.juni 2015 Laas (IT), Tschenglsburg
18.juni 2015
Laas (IT), Tschenglsburg
19.juni 2015 Tarcento (IT), Jazzfestival
09.aug 2015 Pohrsdorf, Saxstall
10.aug 2015 Weimar, C-Keller
04.sep 2015 Dortmund, domicil
05.sep 2015 Lietze, Rockfestival
06.sep 2015 Berlin, b-flat
24.okt 2015 Mainz M8
18.nov 2016 Nürnberg, Jazzstudio
04.mai 2017 Wuppertal, ort
05.mai 2017 Essen, Schloß Borbeck
06.mai 2017 Sarreguemines (F), Terminus Brasserie


             Jazzfestival Münster 2015
Lietze Rockfestival 2015
Presse:
25. Internationales Jazzfestival Münster 2015

neue musik zeitung Stefan Pieper 

...Und wo bleibt bei dieser Ästhetik des Schönen und Guten die ästhetische Provokation, die den Jazz ja auch ausmachen soll? In dieser Disziplin hatte ein weiteres Projekt mit einem nord-rhein-westfälischen Musiker die Nase vorn: Wenn der Essener Schlagzeuger Simon Camatta allein mit drei Bläsern die Musik von Thelonius Monk interpretiert, öffnen sich Tore hinein in Zeiten, in denen Jazz vor allem noch Avantgarde bedeutete. Schier unglaublich ist die Präzision, mit der das deutsch-italienische Quartett den ganzen Ecken, Kanten und Reibungen der Monk-Musik eine gleißend scharfe Kontur verleiht. Monks scheppernd-dissonantes Klavierspiel kann man eh immer nur ansatzweise nachempfinden (wenn man es kann). Trompeter Flavio Zanuttini, Tenorist Julius Gabriel sowie Florian Walter an Bassklarinette und Baritonsax erzeugen Bläsersätze, die wie ein hochenergetischer Block mit ganz viel Reibung und Spannung wirken. Camatta selbst setzt auf dem Schlagwerk groteske Akzente und treibt einen lässigen Swing in bestem Monk’schen Geist auf den Siedepunkt.

Simon Camatta ließ zwischen den neuinterpretierten Monk-Stücken noch ein paar anspielende Worte los über jene richtige politische Haltung zu aktuellen Ereignissen in unserem Lande und anderswo, wie er sie von seiner Zuhörerschaft erwartet. Die Teilnahme an einem Jazzkonzert durfte in diesem Moment also mal wieder Statement sein, um Flagge zu zeigen!


jazzhalo.be: Int.Münster Jazzfestival 2015

...Es ist eine Wohltat zu hören, wie sich die Bläser in der Wiedergabe der verschiedenen Themen ablösen, sie auch fragmentieren und umspielen. Einen nachhaltigen Eindruck im Klang hinterlassen die Kontrabassklarinette und das Baritonsaxofon – beide brummende Tieftöner...


Spannend ist das Quartett Camatta Monk, bei dem der Schlagzeuger Simon Camatta einige der altehrwürdigen Monk-Stücke gehörig durcheinander rüttelt. Jazz Thing

NrwJazz.net:

Wenn der Essener Schlagzeuger Simon Camatta allein mit drei Bläsern die Musik von Thelonius Monk interpretiert öffnen sich Tore und werden Energien frei, die in Zeiten hinein katapultieren, wo Jazz vor allem noch und nichts anderes als Avantgarde bedeutete. Schier unglaublich ist die Präzision, mit der das deutsch-italienische Quartett den ganzen Ecken, Kanten und Reibungen der Monk-Musik eine gleißend scharfe Kontur verleiht. Monks scheppernd-dissonantes Klavierspiel kann man eh nicht kopieren und nur ansatzweise nachempfinden (wenn man es kann.) Trompeter Flavio Zanuttini, Tenorist Julius Gabriel sowie Florian Walter an Bassklarinette und Baritonsax erzeugen Bläsersätze, die wie ein hochenergetischer Block ganz viel Reibung und Spannung erzeugen. Camatta selbst waltet und schaltet darin, setzt auf dem Schlagwerk groteske Akzente und treibt einen lässigen Swing in bestem Monkschen Geist auf den Siedepunkt. So und nicht anders geht querdenkerischer Umgang mit einem großen musikalischen Erbe aus dem 20. Jahrhundert! Text: Stefan Pieper , Münster, 14.01.2015 




NRZ / RP 04.Nov.2014:

Und dann wird es wild und frei auf der Bühne. Camatta Monk spielt ausschließlich Stücke von Thelonious Monk. Oder besser gesagt: die Band verwendet grundsätzlich nur thematisches Material des Komponisten als Ausgangspunkt für ihre junge Interpretation von Bebop und Freejazz. Flavio Zanutti (Trompete), Julius Gabriel (Tenorsaxophon) und Florian Walter (Baritonsaxophon und die wie ein gestimmtes Didgeridoo klingende Kontrabassklarinette) teilen sich melodische Phrasen Ton für Ton untereinander auf, agieren als kompakte Messing-Soundmaschine, die aus ihren "Green Chimneys" schnaubend, ächzend und quietschend musikalische Emissionen ausstößt, während Simon Camatta an seinem Schlagzeug herum wirbelt, gestikuliert oder auch mal ganz real mit Konfetti um sich wirft. Freie Improvisation als Bebop-Performance.

Was für ein Finale.

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